…für dich!

Angebot und Preise

Den Ersttermin biete ich Ihnen für 50€ an und veranschlage zwei Stunden.

Sofern Sie nicht von vornherein einen gezielten Wunsch haben, ergibt sich die jeweilige Art der Einzelarbeit in der Regel während unseres ersten Gesprächs, da automatisch alle Facetten meiner Arbeit in unser Gespräch einfließen und wir so gemeinsam herausfinden, wovon Sie am meisten profitieren.

Für Folgetermine liegt mein Stundensatz bei 40€.

Kinesiologische Balancen dauern inklusive Vorgespräch eineinhalb Stunden, der Preis liegt bei 60€.

Systemische Einzelaufstellungen dauern inklusive Vorgespräch zweieinhalb Stunden und werden von mir kinesiologisch unterstützt, der Preis liegt bei 100€.

Eine Gesprächseinheit des Biologischen Dekodierens dauert eine Stunde, so dass der Preis bei 40€ liegt.

Jede weitere halbe Stunde nach Ablauf der aufgeführten Zeiträume berechne ich mit 25€.

Beim Biologischen Dekodieren richten wir den Blick auf Ihren persönlichen Lebensverlauf mit all seinen Begebenheiten. Das bedeutet, dass Sie nach und nach Informationen aus Ihrem Leben zusammentragen, die unsere Basis bilden. Auf Wunsch erfolgt eine inhaltliche Nachbereitung meinerseits, die bei Folgeterminen thematisiert wird.

Sofern wir im weiteren Verlauf die Anwendung der Methode der Emotionalen Umkehr für erforderlich halten, dauern die jeweiligen Gesprächseinheiten ca. zwei Stunden, für die ich den normalen Stundensatz von 40€ berechne.

Eine Balance, Aufstellung oder das Biologische Dekodieren können unabhängig und parallel unterstützend zu jeder anderen Therapie stattfinden, ersetzen jedoch keinen Arztbesuch.

Unsere Zusammenarbeit findet auf rein privat-rechtlicher Ebene statt und ist nicht erstattungsfähig. Die Zahlungen leisten Sie bar gegen Quittung.

Systemische Brettaufstellungen

…können gegen Aufpreis zur Einzelarbeit auf im Team mit meiner Kollegin Christine Gersthofer sowohl in Hambergen als auch in Bremen angeboten werden.

Systemische Gruppenaufstellungen

…werden von mir im Team mit meiner Kollegin Christine Gersthofer in Bremen durchgeführt. Aufstellungstage im Raum Hambergen befinden sich zudem in der Planungsphase.

Termine und Preise für Aufstellungen sowohl als Klient als auch als Stellvertreter erhalten Sie auf Anfrage.

Wenn Sie gern als Stellvertreter/in an Aufstellungstagen teilnehmen möchten, senden Sie mir bitte eine kurze Email. Ich nehme Sie gern in meine Stellvertreterliste auf und informiere Sie über geplante Aufstellungen.

SaMe4you on Tour

Einzelaufstellungen, kinesiologische Balancen und Gesprächseinheiten des Biologischen Dekodierens sind nach einem Ersttermin in meinen Praxisräumen auch an einem anderen Ort durchführbar. Sprechen Sie mich an.

Bücher

Meine vorgeschlagenen Bücher, Hörbücher, Vorträge und Filme beschäftigen sich alle mit der „Erleichterung des Lebens“ – sie ermöglichen Blicke in den eigenen Spiegel, geben Denkanstöße für „anderes Denken“, liefern mit Sicherheit viele Erkenntnisse über eigene Verhaltensweisen und das des persönlichen Umfeldes oder tun als Seelenfutter einfach nur gut.

Ich habe mich dafür entschieden, sie nicht in Rubriken zu unterteilen, weil viele Bücher in mehrere Rubriken passen würden. Die einzig vorgenommene Sortierung ist alphabetisch nach Schriftstellern.

Schriftsteller: Chamelie Gad Ardagh
BuchtitelKomm dir näher
Beschreibung: Ein Lesebuch für Frauen, die ihre ureigene Spiritualität in Alltag und Familie entdecken wollen.

In ihrem Buch beschreibt Chameli Gad Ardagh ihren persönlichen Weg, um weibliche und männliche Elemente wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Schriftsteller: Dean C. Delis und Cassandra Phillips
BuchtitelIch lieb dich nicht, wenn du mich liebst
Beschreibung: Warum funktionieren so viele Liebesbeziehungen nicht? Schuld daran ist oft ein Ungleichgewicht der Emotionen: Ein Partner liebt mehr als der andere. Je stärker er unter Verlustängsten leidet und klammert, desto mehr zieht sich sein ohnehin distanziertes Gegenüber zurück. Der Psychotherapeut Prof. Dr. Dean C. Delis zeigt Wege auf, wie Paare wieder zu einer gleichberechtigten und erfüllten Partnerschaft zurückfinden können.

Schriftsteller: Angela Frauenkron-Hoffmann
BuchtitelBiologisches Dekodieren – So befreien Sie Ihr Kind
Beschreibung: Dieses Buch ist eine WAHRE SENSATION!
Biologisches Dekodieren ist eine hocheffektive Therapie, mit der sich Lern- und Verhaltensprobleme sowie Allergien und andere Gesundheitsstörungen schnell und dauerhaft beheben lassen – frei von Risiken oder Nebenwirkungen, auf bio-logische Weise. Die vielen Fallgeschichten in diesem Buch machen deutlich: Probleme wie ADS, Hyperaktivität, Rechenprobleme, Lese-Rechtschreib-Schwäche sind kein Schicksal! Lesen Sie, wie auch Sie Ihr Kind von seinem Problem befreien können!

Schriftsteller: Angela Frauenkron-Hoffmann
Buchtitel:  Arbeitsbuch Biologisches Dekodieren – Jetzt befreie ich mein Kind!
Beschreibung: Möchten Sie Ihr Kind, Ihre kleinen Patienten oder sich selbst von einer Lern- oder Verhaltensstörung befreien? Ohne Risiken, frei von Nebenwirkungen, auf natürliche, bio-logische Weise? Dann ist dieser praktische Leitfaden für Sie!
Sie finden in diesem Arbeitsbuch eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Sie sicher durch alle 4 Etappen des Dekodierens führt,  Fragen, die Ihnen helfen, die tieferen Zusammenhänge zutage zu fördern, ausführliche Tipps und Hinweise, wie Sie das lösende Gespräch mit Ihrem Kind führen und vieles mehr.

Schriftsteller: Esther und Jerry Hicks
BuchtitelSara und die Eule
Beschreibung: Die unglückliche Sara trifft die weise Eule Salomon, die ihr zeigt, wie man die Welt durch die Augen bedingungsloser Liebe sehen kann. Was zunächst anmutet wie eine Kindergeschichte, bietet in Wahrheit einen Schatz an wertvollen Anregungen, um das innere Kind in der eigenen Seele zu entdecken und zu heilen. Bände 2 und 3 sind ebenfalls sehr empfehlenswert!

Schriftsteller: Susanne Hühn
BuchtitelHeilung des inneren Kindes – Sieben Schritte zur Befreiung des Selbst
Beschreibung:Die Aussöhnung mit dem inneren Kind und seine Heilung schenken uns eine ungeheure Freiheit. Durch die Autorin in diesem Buch bekommt das innere Kind eine Stimme, damit der Leser sein es kennenlernt und damit sich selbst zu verstehen beginnt. So kann er die Verantwortung für das innere Kind übernehmen und dadurch handlungsfähig werden für ein Leben voller Selbstbestimmung.
Dieses Buch holt das innere Kind genau da ab, wo es steht, nämlich im Verlorenen.

Schriftsteller: Susanne Hühn
BuchtitelKönigin im eigenen Reich – Sieben Schlüssel zu einem Energiefeld erfüllter Liebe
Beschreibung: Eindrucksvoll, anrührend und voller Humor zeigt Susanne Hühn, wie Frauen lernen können, ihre ureigene weibliche Kraft zu entfalten. Anstatt sich selbst in den Augen der Männer zu suchen, stellen sie sich in den Dienst der inneren Prinzessin, folgen den Impulsen des Herzens und erlangen auf diese Weise die Reife für eine echte Liebesbeziehung, die Raum bietet für neue, aufrichtige, liebende Begegnungen.

Schriftsteller: Susanne Hühn
Buchtitel: Ich lasse deines bei dir – Co-Abhängigkeit erkennen und lösen
Beschreibung: Ein Buch für diejenigen Menschen, die sich mit spirituellen Themen befassen und gern für andere da sind, sich aber nicht abgrenzen können.
Dies betrifft sowohl Therapeuten und Heiler als auch alle anderen, die sich viel für ihre Mitmenschen einsetzen, sich aber nicht oder nicht genug um sich selbst kümmern und ihre Grenzen nicht (an-)erkennen.

Schriftsteller: Olaf Jacobson
BuchtitelIch stehe nicht mehr zur Verfügung – Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien…
Beschreibung: Dieses Buch ist eine Revolution in der Lebenshilfe! Bisher hieß es: Wenn du ein Problem fühlst, dann arbeite an dir selbst. Neu ist: Wenn du ein Problem fühlst, dann kann dies auch eine Resonanz zu einem anderen Menschen darstellen. Das Problem verschwindetautomatisch, wenn du dich für diese Resonanz nicht mehr zur Verfügung stellst.

Schriftsteller: Daniela Jodorf
BuchtitelShambhala – Reise ins innerste Geheimnis
Beschreibung: Die Journalistin Caroline von Teubner wünscht sich nichts sehnlicher, als der Routine ihres Alltags in Berlin zu entfliehen. Als ihr Wunsch unerwartet in Erfüllung geht und sie nach Neu Delhi, Indien, versetzt wird, nimmt sie die Herausforderung an und fühlt sich schon bald wie eine Marionette in einem Spiel, das andere für sie geschrieben haben. Was als berufliche Herausforderung begann, wird zu einer ganz persönlichen spirituellen Reise.

Schriftsteller: Kryon
Buchtitel : Die Reise nach Hause
Beschreibung: Michael Thomas stellt das Abbild des normalen – und unzufriedenen – Amerikaners dar.
Nach einem Überfall, der ihn in Lebensgefahr bringt, wird Michael von einem Engel besucht und gefragt, was er sich in Wahrheit vom Leben wünscht.
Er möchte NACH HAUSE! Und macht sich auf den Weg.

Schriftsteller: Ella Kensington
Buchtitel: Die 7 Botschaften der Seele
Beschreibung: Viele Bücher beschreiben, wie wir Krankheit und Negativität bekämpfen können, nur wenige weisen den Weg zu jenem wunderbaren Seelenzustand, in dem wir vor Glück zerspringen möchten. Dies ist die Geschichte zweier Menschen, die auf der Suche nach dem Glück ihrer eigenen Seele begegnen. Mit jeder Botschaft erhalten sie einen tieferen Einblick in die eigene spirituelle Persönlichkeit. Ein Buch, das man nicht nur durchliest, sondern das man spontan zu leben beginnt.

Schriftsteller: Michael Lukas Möller
BuchtitelDie Wahrheit beginnt zu zweit: Das Paar im Gespräch
Beschreibung: „Eigentlich wollen wir einfach glücklich sein, aber wir konnten nicht miteinander reden.“ Dieser Satz ist typisch für ein sich trennendes Paar. Gibt es überhaupt noch eine Chance für eine bessere Beziehung? Miteinander reden macht glücklichere Paare. Durch Zwiegespräche….
Ein Paar: „In den letzten drei Monaten mit Zwiegesprächen haben wir mehr voneinander erfahren als in zehn Ehejahren vorher.“

Schriftsteller: James Redfield
BuchtitelDie Prophezeiungen von Celestine Beschreibung: Ganz allmählich tritt seit einem halben Jahrhundert ein neues Bewusstsein in unsere Welt, ein Bewusstsein, das sich mit Begriffen wie transzendental und spirituell bezeichnen lässt. Sobald wir lernen, diese Entwicklung zu fördern und aufrechtzuerhalten, wird unsere Welt einen Quantensprung machen. James Redfields Bestseller beschreibt diesen Quantensprung in Form einer spannenden Erzählung.

Schriftsteller: Michael Roads
BuchtitelDer Junge ohne Schatten
Beschreibung: Der Roman, der esoterisches Wissen in spannende Unterhaltung verpackt: eine mythische »Heldenreise« in der Welt von heute, die durch alle Höhen und Tiefen der Liebe zur Wahrheit führt.
Ein Buch, das mehr Inspiration für das eigene innere Wachstum geben kann als so mancher Ratgeber.

Schriftsteller: Heinz-Peter Röhr
BuchtitelWege aus der Abhängigkeit – Destruktive Beziehungen überwinden
Beschreibung: Extreme emotionale Abhängigkeit ist eine weit verbreitete Persönlichkeitsstörung, die oft zu Suchtverhalten, psychosomatischen Erkrankungen oder Depressionen führt. Anhand des Märchens ›Die Gänsemagd‹ veranschaulicht Heinz-Peter Röhr, wie es zu krankhafter Abhängigkeit kommt und welche charakteristischen Formen und Spielarten es gibt. Dass und wie Befreiung daraus gelingen kann, zeigt er einfühlsam und eindrücklich.

Schriftsteller: Serena Rust
BuchtitelWenn die Giraffe mit dem Wolf tanzt – Vier Schritte zu einer einfühlsamen Kommunikation
Beschreibung: Stell dir vor, du bist sauer auf deinen Partner – und du kannst es so ausdrücken, dass er es versteht, ohne sich angegriffen zu fühlen. Oder deine Partnerin macht dir einen Vorwurf und du verstehst, was sie braucht, anstatt gekränkt zu sein. Dieses leicht verständliche Buch vermittelt die grundlegenden Schritte zu einer erfolgreichen Kommunikation, bei der alle gewinnen können und die Bedürfnisse aller Beteiligten gleich wert sind, so dass Kommunikation wieder von Einfühlung und Verständnis, statt von Durchsetzen und Rechthaben getragen wird.

Schriftsteller: Serena Rust
BuchtitelGiraffentango- Selbstbewusste Kommunikation in der Partnerschaft
Beschreibung: „Giraffentango“ wird jedem helfen, Hindernisse auf dem Weg zu Nähe und Vertrautheit aufzuheben. Mit heiterem Charme lässt sich die Fähigkeit wiederentdecken, sich für die Liebe zu begeistern, Intimität zuzulassen und eine lustvolle, spannende und tiefe Liebesbeziehung einzugehen. Dazu gehört natürlich auch die Begegnung mit sich selbst.
Dann kann eine Partnerschaft erblühen, die unsere kühnsten Träume bei Weitem übertrifft.

Schriftsteller: Thomas Schäfer
BuchtitelWas die Seele krank macht und was sie heilt
Beschreibung: Was sind die familiären Hintergründe schwerer Erkrankungen? Warum entwickeln sich manche Beziehungen zwischen Mann und Frau, Eltern und Kindern harmonisch, während andere scheitern? Ausführlich geht der Psychotherapeut und Bestsellerautor Thomas Schäfer auf die von Bert Hellinger entwickelte Technik des »Familienstellens« ein. Er zeigt, wie krankmachende Dynamiken unterbrochen werden, damit die ursprüngliche Liebe wieder fließen kann.

Schriftsteller: Thomas Schäfer
BuchtitelWenn der Körper Signale gibt – Wege zur Gesundheit durch Familienaufstellungen
Beschreibung: Thomas Schäfer versteht Krankheiten als Signale des Körpers, die uns die Chance geben, etwas, das bislang ausgeklammert wurde, in das eigene Leben aufzunehmen. Ob Kopfschmerzen oder Allergien – konkrete Fallbeispiele laden dazu ein, den tieferen persönlichen oder familiären Hintergrund eines Leidens zu erschließen. Thomas Schäfer schildert, wie durch Systemische Aufstellungen Symptome und Krankheiten eine Chance auf Heilung erhalten.

Schriftsteller: Thomas Schäfer
BuchtitelWenn Liebe allein den Kindern nicht hilft
Beschreibung: Allergien, Albträume, Bettnässen, Stottern, Schwierigkeiten in der Schule, Aggressivität, Angstzustände ? Mitunter werden Kinder zu »Problemkindern«, da hilft auch alle Liebe und Zuwendung nicht, die wir ihnen geben. Der bekannte Psychotherapeut und Bestsellerautor Thomas Schäfer beschreibt anschaulich und anhand vieler Beispiele, wie sich mit den Familienaufstellungen nach Bert Hellinger überraschende Heilungserfolge erzielen lassen.

Schriftsteller: Thomas Schäfer
BuchtitelWie aus Leiden wieder Liebe wird: Mann und Frau aus Sicht des Familien-Stellens
Beschreibung:  Thomas Schäfer wendet sich mit diesem Buch zentralen Fragen der Beziehung zwischen Mann und Frau zu und zeigt, wo die seelischen Ursachen von Paarkonflikten liegen. Was hilft weiter bei ständigen Streitereien oder wenn es im Bett nicht mehr richtig klappt? Wie können Patchwork-Familien funktionieren? Oftmals beruhen solche Konflikte auf Übertragungen der Herkunftsfamilie, die mit Hilfe des Familienstellens erkannt und aufgelöst werden können.

Schriftsteller: Chuck Spezzano
Buchtitel:  Beziehungs-Notfall Set – Die Gesetzmäßigkeiten unserer Beziehungen verstehen
Beschreibung: Wenn Beziehungen in Turbulenzen geraten, geht das einher mit Schuldzuweisungen, heimlichen Spitzen und offenen Angriffen. Die Gräben zwischen den Partnern werden immer tiefer, und schließlich bleibt nur noch die Möglichkeit der Trennung. Chuck Spezzano zeigt bessere Wege aus dem Beziehungsmorast. Er präsentiert Lösungsmöglichkeiten, die meist nicht nur die Beziehung heilen, sondern oft auch Karriere und Selbstwertgefühl fördern. Mit dem Hintergrund seiner dreißigjährigen Erfahrung in Paartherapie zeigt Spezzano: „Es gibt nur eine Richtung, die funktioniert – auf den Partner zu!“

Schriftsteller: Eckhard Tolle
BuchtitelJetzt! Die Kraft der Gegenwart
Beschreibung: Millionen Leser weltweit haben Eckhart Tolles ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘ verschlungen wie einen Krimi, selten hat ein spirituelles Buch in so kurzer Zeit solch hohe Auflagen erzielt. Selbst zur höchsten Wahrheit erwacht, spricht er dennoch eine Sprache, die das Herz eines jeden berührt. Er ist auf derselben Ebene, spricht dieselbe Sprache wie jeder von uns, und seine Worte treffen zielgenau. Sie betreffen unser Leben, unsere Entwicklung, unsere Transformation.

Schriftsteller: Berthold Ulsamer
BuchtitelOhne Wurzeln keine Flügel
Beschreibung
In den Familienaufstellungen der systemischen Therapie tritt zutage,
welche Gefühle und Verhaltensweisen der Vorfahren
– auch von längst verstorbenen oder unbekannten Familienmitgliedern –
von den Nachkommen stillschweigend übernommen werden.

Schriftsteller: Ken Wilber
BuchtitelMut und Gnade
Beschreibung: Ken Wilber erzählt die bewegende Geschichte einer großen Liebe und liefert zugleich ein einzigartiges Dokument über den mutigen Umgang mit dem Sterben. Das Buch kombiniert Treyas Tagebücher mit Kens Darstellung der inneren Erfahrung ihrer gemeinsamen Zeit der Prüfung und des Leidens. Treyas Bericht über den Verlauf ihrer Krankheit zieht den Leser in ein Drama hinein, dessen Wechselfälle so unerwartet sind, dass kein Romanschriftsteller wagen würde, sie zu erfinden. Kens Kommentar stellt eine Reflexion schulmedizinischer und alternativer Krebstherapien dar und führt den Leser nebenbei in die großen Weisheitstraditionen der Menschheit ein.

Schriftsteller: Eva Maria Zurhorst
BuchtitelLiebe dich selbst und freue dich auf die nächste Krise
Beschreibung: Auf eine sehr persönliche und berührende Art erhält der Leser bisweilen unbequeme, jedoch wirkungsvolle Antworten. Er lernt, die schwierigen Zeiten einer Partnerschaft als kraftvolle und heilsame Chance für Wachstum zu nutzen. Die Autoren zeigen u.a., wie wichtig Phasen des Alleinseins für Singles und Paare sind und welche Möglichkeiten dabei entstehen, sich für Verbindung und Nähe zu öffnen.

Schriftsteller: Eva Maria Zurhorst
BuchtitelBeziehungsglück
Beschreibung: Was ist das Geheimnis einer glücklichen Partnerschaft? Es ist der einfache, aber radikale Wechsel des Blickwinkels: weg vom anderen, hin zu mir selbst. Dazu gehört eine gute Portion Ehrlichkeit und die Bereitschaft mich selbst so anzunehmen wie ich bin. Dann können Wunder geschehen.
Auf spannende, erfrischende und oft überraschende Weise wird jeweils einen Beziehungsaspekt aufgegriffen und der Blick des Lesers immer wieder zurück auf das Wesentliche gelenkt – die eigenen Bedürfnisse, die eigenen Gefühle, Wünsche, Ängste und Sehnsüchte. Schritt für Schritt wird so ein neuer, heilsamer Umgang mit sich selbst und dem Partner möglich: Beziehungsglück!

Hörbücher

Autor: Marshall B. Rosenberg
TitelGewaltfreie Kommunikation – eine Sprache des Lebens
Beschreibung: Wo liegen die Ursachen von Gewalt? Wie kann ich hilfreich mit Konflikten umgehen? Im persönlichen Gespräch mit Gabriele Seils gibt der international bekannte Psychologe Antworten auf Fragen, die angesichts steigender Aggressionen zwischen Kindern und in Familien, in Schulen und in Betrieben, in den Städten ebenso wie zwischen Nationen immer dringlicher werden. Er lässt die Macht der Empathie spürbar werden und macht deutlich: Gewaltfreie Kommunikation ist eine faszinierende Möglichkeit.

Autor: Marshall B. Rosenberg
Titel: Wie ich dich lieben kann, wenn ich mich selbst liebe….
Beschreibung: Eine Chance für die Liebe!
Durch die Gewaltfreie Kommunikation wird uns ein völlig neuer und lebensbereichernder Zugang zur Liebe ermöglicht. Menschen in aller Welt haben die Erfahrung machen können, dass die Liebe, nach der wir uns alle sehnen, durch ein freudiges Geben und Nehmen entsteht.

Autor: Marshall B. Rosenberg
Titel: Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation – Im Gespräch mit Gabriele Seils
Beschreibung: 
Gefühle aussprechen, Bedürfnisse klären, Lösungen finden.
Der international bekannte Psychologe zeigt:
Gewaltfreie Kommunikation ist möglich.

Filme

TitelAwake
Beschreibung: Die bekanntesten spirituellen Lehrer unserer Zeit in einem Film: Eric Pearl, Dieter Broers, Neale Donald Walsch, Bruce Lipton, Barbara Marx Hubbard, Kiara Windrider, Ruediger Dahlke, Ervin László, Esther Kochte, Daniel Pinchbeck u. v. m.
Wie konnte es geschehen, dass unsere Welt vor einem Kollaps aller Systeme steht? Warum hat der Mensch seine Verbindung zu Gott und zur Natur verloren? Und was können wir tun, um wieder ins Lot zu kommen? Mit diesen Fragen im Gepäck machte sich Catharina Roland auf den Weg um den Globus. Ihr Film gibt Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit.

Titel: Avatar – Aufbruch nach Pandora
Beschreibung:Die Handlung spielt im Jahr 2154. Die Erde ist durch endlosen Raubbau ökologisch am Ende. Die Ausbeutung hat sich auf fremde Welten verlagert. Auf dem sechs Millionen Lichtjahre entfernten Mond Pandora hat man massive Vorkommen eines besonders wertvollen Rohstoffes entdeckt. Doch Pandora ist bewohnt. Die in ihrer spirituellen Verbundenheit an uns vertraute Ureinwohner erinnernden Na´vi leben dort im Einklang mit der unberührten Natur. Ein groß angelegtes Projekt unter der wissenschaftlichen Führung von Dr. Grace Augustine soll nun den Kontakt zu den Na´vis intensivieren um schließlich eine Umsiedlung vorzubereiten. Zu diesem Zweck benutzt man gentechnisch hergestellte Avatare die mittels telepathischer Technologie kontrolliert werden und in der für Menschen giftigen Atmosphäre Pandoras überleben können. Unter die missionarisch agierenden Wissenschaftler wird auch der Avatar des querschnittsgelähmten Ex-Marines Jake Sully eingeschleust um die Na´vi zu infiltrieren. Doch mag auch Jakes Körper gebrochen sein, sein Herz ist es nicht. Je mehr er über das Urvolk erfährt desto mehr beginnt er ihre Kultur und ihr spirituelles Wesen zu verstehen – und zu lieben.

Titel: Das Haus am See
Beschreibung: Architekt Alex zieht in ein verlassenes Haus, das einst von seinem berühmten Vater erbaut wurde. Er findet im Briefkasten ein Schreiben der Vormieterin Kate. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Brieffreundschaft. Doch irgendetwas stimmt nicht. Es stellt sich heraus, dass zwischen den beiden eine Zeitspanne von zwei Jahren liegt. Da sich die beiden sehr zueinander hingezogen fühlen beschließen sie sich zu treffen und fordern somit das Schicksal heraus.

Titel: Die Gabe
Beschreibung: In jedem von uns schlummern einzigartige Fähigkeiten und Möglichkeiten, die nach Ausdruck suchen. Unsere individuelle und ureigene Gabe wartet nur darauf, gelebt zu werden. Wie wir sie aufspüren und aktivieren, wissen renommierte spirituelle Lehrer und Meister wie Seine Heiligkeit, der Dalai Lama, Niurka, Jack Canfield und Mark Victor Hansen, Michael Bernard Beckwith, Marianne Williamson sowie Dr. Sonia Powers, John Castagnini, Sri SriRavi Shankar und viele mehr. Dieser inspirierende Dokumentarfilm von Demian Lichtenstein hinterlässt den Zuschauer in einem Zustand tiefer Einsicht, mit offenem Herzen und dem Wunsch, sich selbst auf die Suche nach der eigenen Gabe zu machen.

Titel: The Peaceful Warrior
Beschreibung: Die Geschichte eines jungen Mannes, der in seinem schwächsten Moment zu seiner wahren Größe findet. Erleben Sie die Kraft, die Weisheit und die Genialität des friedvollen Kriegers … Der Sportstudent Dan begegnet eines Nachts, als er versucht seinen Schlafstörungen zu entkommen, einem wundersamen alten Mann – Socrates. Doch wer ist dieser Mensch? Ein Zauberer? Ein Schamane? Oder einfach nur ein Spinner? Begleiten Sie Dan auf seiner Reise vom Außen ins Innen, auf der ihn sein „Meister“ begleitet. Ein Film, der Sie Schritt für Schritt in eine neue Bewusstheit führt. Auf faszinierende Weise wird der oft schmerzliche Weg der Transformation beschrieben. Er gipfelt in der atemberaubenden Schilderung des endgültigen Durchbruchs zu einem befreienden Erkennen und alles-integrierenden Annehmen der Wirklichkeit.

Titel: Stadt der Engel
Beschreibung: Seth ist ein Engel, der mit anderen seiner Art über die Menschen in Los Angeles wacht.
Eines Tages wird er auf die engagierte Ärztin Maggie aufmerksam, die am Tod eines Patienten zu verzweifeln droht. Seth verliebt sich unsterblich in die außergewöhnliche junge Frau, doch bevor seine Träume sich erfüllen können, muß er für immer auf sein Dasein als Engel verzichten.

Interessante artverwandte und auch artfremde Links für Sie

Nach und nach werde ich hier immer mehr informative und interessante Internetlinks für Sie bereitstellen.

Netzwerk Gesundes Leben Osterholz

Wir sind ein Netzwerk von engagierten Menschen im Raum Osterholz, die im Gesundheitsbereich selbständig tätig sind. Unter Gesundheit verstehen wir ein Wohlbefinden, das sowohl den Körper, den Geist und die Seele umfasst. Sie finden bei uns bewährte und alternative Methoden im Gesundheitsbereich für den Landkreis Osterholz-Scharmbeck und den Raum Tarmstedt/Breddorf.
Die aktuelle und kostenlose Ausgabe unserer Informations-Broschüre erhalten Sie bei mir.

Malerei und Galerie

Mein von meiner Freundin gemaltes Logo berührt mich jedes Mal und entlockt mir ein Lächeln, wenn mein Blick auf ihm hängen bleibt. Mehrmals täglich ein schönes Gefühl!
Wenn Sie ebenfalls eins ihrer Bilder Ihr Eigen nennen möchten, finden Sie hier alle notwendigen Informationen. Derzeit sind einige ihrer Bilder in Hannover ausgestellt, setzen Sie sich gern mit mir oder ihr in Verbindung, wenn Sie sich angesprochen fühlen.

Über das Verstehen und Missverstehen…

Sprechen wir eigentlich dieselbe Sprache wie unser Gesprächspartner…?

Ich glaube, nein…!

Wir mögen vielleicht die gleichen Worte benutzen. Sie hören sich zumindest erst einmal ähnlich, ja nahezu identisch, an. Aber versteht der andere den Sinn dieser Worte auch genauso wie wir selbst?

Sind wir uns eigentlich darüber im Klaren, dass das, was wir sagen, noch lange nicht genau so gehört und gar verstanden wird, wie wir es meinen?
Und wissen wir, dass wir das, was der andere sagt, möglicherweise ganz anders verstehen, als er es tatsächlich meint?‘

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir in unterschiedlichen „Sprachen“ miteinander sprechen – obwohl wir alle erst einmal auf Deutsch miteinander reden. Und doch hat jeder Mensch seine ganz eigene Art und Weise seiner Sprache und Ausdrucksweise, hat ein eigenes ganz persönliches Sprachverständnis.

Ich nenne das die „eigene Familiensprache“, in der viel mehr steckt, als nur Worte. Jede Familie hat ihre eigene und ganz spezielle Form der Kommunikation, die sich nicht nur auf die ausgesprochene Sprache beschränkt, denn vor allem fließen neben vielen anderen Faktoren auch besondere Wortwahlen und familiäre Werte und Normen unbewusst mit ein.

Als Kinder unserer Eltern wissen wir ganz genau, was unsere Eltern meinen, wenn sie etwas sagen oder auch nur andeuten. Denn wir sind in genau dieser besonderen Familiensprache aufgewachsen, es ist unsere „wahre Muttersprache“. Unsere Schwiegereltern zu verstehen, fällt uns da oft schon schwerer. Und doch verstehen wir diese „Fremdsprache“ durch die verbalen Auseinandersetzungen mit unserem oft langjährigen Partner irgendwie auch schon recht gut. Dennoch oft hören wir etwas vollkommen anderes, als sie tatsächlich zu uns sagen und es entstehen Missverständnisse, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Schlimmstenfalls reden wir vollkommen aneinander vorbei und fühlen uns hinterher beide (!) völlig missverstanden, verstehen nicht, was gerade geschehen ist.

Wie viele Auseinandersetzungen um ein und dieselbe Sache hat es mit unserem Partner oft gedauert, bis wir auf einen gemeinsamen Nenner kamen? Wie viele Missverständnisse, Diskussionen und gar Streits später haben wir dann schließlich erkannt, dass der andere das selbe meinte, wie wir selbst, obwohl er es doch „vollkommen anders“ gesagt hat?
Obwohl wir die ganze Zeit in unserer Landessprache miteinander geredet, gesprochen, diskutiert, gestritten, gar gebrüllt und geschrien haben, haben wir doch nicht verstanden, was der andere meinte und fühlten uns selbst vom anderen ebenfalls vollkommen unverstanden.

Wir waren frustriert und sauer, weil wir erwartet haben, dass der andere uns versteht, haben den anderen sogar dafür verurteilt, dass er unsere Worte nicht versteht, die wir doch schließlich klar und deutlich ausgesprochen hatten.

Warum nur versteht der andere uns einfach nicht?

Warum nur verstehen wir den anderen einfach nicht?

…weil wir unterschiedliche Sprachen sprechen. Und auch nach Jahren haben wir oft noch nicht gelernt, wirklich miteinander zu kommunizieren.

Es dauert eine ganze Weile, bis sich aus beiden „Muttersprachen“ mehr oder weniger erfolgreich eine Mischform, ja eine neue und gemeinsame Sprache, entwickelt – oftmals unser gesamtes Leben, denn jeder hört immer als allererstes mit den Ohren seiner „Muttersprache“.

Ein wahrhaft unerschöpfliches Potential für das Entstehen von Missverständnissen.

Irgendwann erreichte ich einen Punkt, an dem ich mich fragte, ob das normal sein kann.
Lassen wir die philosophische Frage nach dem „Was ist eigentlich normal?“ einmal außen vor, die ich zu einer anderen Zeit gern wieder aufgreifen werde.

Viele Kommunikationswissenschaftler haben sich bereits mit unseren sprachlich-ursächlichen Konflikten beschäftigt.  Viele Bücher von ihnen habe ich gelesen, an einigen Kommunikationsschulungen und -lehrgängen teilgenommen, mich mit mehreren Kommunikationsmodellen auseinander gesetzt.

Natürlich sind das Lesen von Büchern und die Teilnahme an ein paar Fortbildungen nicht ausreichend, um das Gelesene und Gelernte vollumfänglich anzuwenden und umzusetzen. Und doch verändert es mich und meinen Sprachgebrauch mit der Zeit, vor allem aber mein Verständnis für mich und den jeweils anderen in einem Konflikt. Ich lerne nachzufragen, zu hinterfragen, in Frage zu stellen und vor allem genauer zu erklären, was ich wirklich meine.

Am brennendsten beschäftigt mich die Frage, warum so viele Menschen die Verantwortung erst einmal bei dem jeweils anderen zu suchen scheinen. Zugegebenermaßen könnte das eine pauschalisierte Aussage sein – und doch ist es das, was mir immer wieder begegnet: „Du hast aber gesagt, dass….!“ Und der ursprünglich Aussagende gerät automatisch in die „gefühlte Falle“ und rechtfertigt sich für das, was er vermeintlich gesagt hat. Was aber hat er wirklich gesagt, das der Hörende nicht gehört hat? Was hat er gemeint, das der Hörende offensichtlich nicht verstehen konnte?

Wir Menschen nehmen augenblicklich wahr, wenn in einem Gespräch etwas nicht mehr „läuft“ — aus welchem Grund fragt der Hörende in einem sich anbahnenden Missverständnis also nicht „einfach“ nach, was genau der Sagende mit seinen gesprochenen Worten gemeint hat? Warum wiederholt der Hörende nicht „einfach“, was er gehört hat, um das entstehende Missverständnis aufzuklären?

Wenn beide Bereitschaft zeigten, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und beispielsweise den Fokus vom anderen auf sich selbst zu richten, könnten sie viel über sich selbst und ihre eigene Sprache lernen, um in der Folge viel entspannter und konfliktfreier zu leben.

Ein großer Aspekt unserer Kommunikation ist natürlich die nonverbale, also nicht-ausgesprochene, Kommunikation, die mit über 80 % den Löwenanteil unserer gesamten Kommunikation ausmacht. Hier möchte ich jedoch einzig auf unsere Wortwahl und verbale Ausdrucksweise aufmerksam machen.

In meiner Bücherliste habe ich u. a. einige meiner Lieblingsbücher aus dem Bereich der Kommunikation aufgelistet.

Vielleicht spüren Sie ja Interesse nach „mehr“ über den Sinn Ihrer Sprache in Ihnen, ich wünsche Ihnen schönes Schmökern und spannende Entdeckungen in Ihrem Sprachgebrauch.

Sandra Mehrtens

Sucht Hilfe in der Suchthilfe — neu in Hambergen!

Als betriebliche Suchtkrankenhelferin interessiert, begleitet und beschäftigt mich das Thema Sucht bereits seit einigen Jahren. Im Sommer 2013 habe ich mich entschlossen, mich auch während meiner Freizeit auf diesem Themengebiet weiterzubilden und nehme derzeit an dem halbjährlichen Lehrgang „Ehrenamtliche und betriebliche Suchtkrankenhilfe“ des Paritätischen Bildungswerkes Bremen teil, um künftig hier in Hambergen Hilfe in der Suchthilfe bieten zu können.

Die Tätigkeit in der betrieblichen Suchtkrankenhilfe ist geprägt von neutraler Beratung und Vermittlung aller Beteiligten in oft herausfordernden Gesprächssituationen, da ich sowohl den Betroffenen als auch dem Arbeitgeber – je nach Größe auch seinen Gremien – vollkommen wertneutral und hilfestellend in allen aufkommenden Fragen zur Seite stehe. Das bedeutet, dass ich auch im Rahmen von „SaMe4you“ jedem Ratsuchenden, egal in welcher Position, parteilos und vollumfänglich in seiner Fragestellung begegne.

Mein Ziel ist es, hier im Laufe des Jahres über das Thema Sucht zu informieren.
Vielleicht gibt es anfangs nur einzelne Absätze zu bestimmten Themen, vielleicht nur wenige interessante Links und vorerst nur unvollständige Auflistungen der unterschiedlichen Hilfsangebote unseres Landkreises und der weiteren Umgebung – jedoch wird die Seite stetig wachsen.

Ich möchte Ihnen einerseits Basisinformationen zur Verfügung stellen und werde Ihnen Verlinkungen zu unterschiedlichen einschlägigen Internetseiten erstellen, die durch verschiedene Institutionen veröffentlicht wurden. Andererseits möchte ich die in unserem Landkreis bereits bestehenden Hilfsmöglichkeiten benennen und auflisten, um Hilfe vor Ort vermitteln zu können.

Meinen Fokus werde ich jedoch nach und nach auf die Sensibilisierung im Umgang mit Alkohol im persönlichen Umfeld richten und Ihnen Antwortmöglichkeiten auf zum Beispiel folgende Fragen bieten:

° Trinke ich wirklich zu viel?
° Wenn ich es tief in mir eigentlich schon vermute, wie soll ich nur darüber reden und vor allem mit wem?
° Was ist überhaupt „zu viel“ oder „zu häufig“ und was ist eigentlich noch „normal“?
° Ab wann wird Alkoholkonsum zu Alkoholmissbrauch? Ab wann schädige ich meinen Körper dauerhaft?
° Und wie wirkt dauerhafter Konsum tatsächlich in meinem Körper?
° Wo finde ich Unterstützung, ohne, dass es jemand bemerkt?

Außerdem werde ich den Begriff und den Hintergrund der sogenannten Co-Abhängigkeit näher erläutern und die uns im Umgang mit betroffenen Angehörigen, Freunden, Nachbarn und Kollegen begleitenden Unsicherheiten thematisieren, um Ihnen für Ihre Reaktionen den Rücken zu stärken.

° Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich glaube, dass mein/e Partner/in (…) zu oft zuviel trinkt?
° Was ist hilfreich zu tun, was sollte ich aus welchen Gründen besser unterlassen?
° Finde ich auch als Angehöriger Hilfe? Und wo?

Sicherlich werde ich nicht auf jede Frage eine abschließende Antwort oder für jedes Problem eine passende Lösung finden können, würde mich jedoch freuen, wenn eine Vermittlung an den richtigen Ansprechpartner gelingt.

Zahlen und Fakten zur Alkoholabhängigkeit

  • Alkohol verursacht bei einer großen Zahl von Menschen schwerwiegende gesundheitliche Probleme.
  • Mehr als 9,5 Millionen Menschen konsumieren in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Form – informiert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) 2009.
  • 1,3 Millionen gelten als alkoholabhängig.
  • Aktuelle Analysen gehen von jährlich 73.714 Todesfällen durch Alkoholkonsum allein oder durch den Konsum von Alkohol und Tabak aus.
  • Besorgniserregend ist der gestiegene durchschnittliche wöchentliche Konsum unter den 12- bis 17-Jährigen. Die Menge an Reinalkohol, die sie im Jahr zu sich nehmen, ist in den letzten Jahren um 48 % gestiegen. Die Zahl der Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden müssen, hat sich auf 26.400 erhöht.
  • Die direkten Kosten alkoholbezogener Krankheiten werden auf insgesamt 26,7 Milliarden Euro geschätzt.
  • Im Jahr 2009 starben 440 Personen (über 10 % aller Verkehrstoten) an den Folgen eines Unfalls wegen Alkohol am Steuer. Über 6.000 Menschen wurden schwer verletzt.
  • Suchtprobleme bedeuten individuelle Tragödien für die Betroffenen und deren Familien.
  • Schätzungsweise jedes siebte Kind leidet unter der Sucht eines oder sogar beider Elternteile. Das entspricht 2,6 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Quelle Blaues Kreuz, Stand 26.01.2014

Risikoarmer, riskanter, gefährlicher / schädigender und abhängiger Konsum

Der Begriff „riskanter Konsum“ schließt im weitesten Sinne die gefährdenden und schädigenden sowie abhängigen Konsummuster ein.

Als risikoarm gilt nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Alkoholkonsum von 0-30g für Männer und 0-20g für Frauen pro Tag bei mindestens 2 alkoholfreien Tagen pro Woche.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) reduzieren diese Werte weiter auf bis zu 12g für Frauen (ein Standardglas) bis zu 24g Alkohol pro Tag für Männer (zwei Standardgläser), weil auch kleine Konsummengen durch die Beeinflussung des Stoffwechsel-, Kreislauf- und Immunsystems bereits gesundheitliche Risiken bergen.

Für die betriebliche Suchtprävention ist der riskante Konsum von besonderer Bedeutung mit 30-60g WHO (bzw. 24 – 60g BZgA/DHS) bei Männern und 20-40g WHO (bzw. 12 – 40g BZgA/DHS) bei Frauen. Selbst wenn die Grenzwerte durch den regelmäßigen Konsum kleiner Mengen (z.B. ein Glas Wein am Abend) nicht überschritten werden, kann eine Gesundheitsgefährdung durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Atmungs- und Verdauungssystems eintreten. Wird auf Dauer oberhalb dieser Grenzwerte konsumiert sind gesundheitliche Gefährdungen sogar wahrscheinlich.

Nicht nur die Menge, sondern auch das Trinkverhalten kann riskant sein, wenn dieser zur falschen Zeit in einer nicht angemessenen Situation erfolgt (z.B. Straßenverkehr, Arbeit, Schwangerschaft), der Konsum regelmäßig stattfindet und Gewöhnungseffekte eintreten oder gezielte Funktionalisierungen damit verbunden sind, z.B. zur Entspannung vom Arbeitstag. Die Gefahr besteht in der Entwicklung einer Dosis-Abhängigkeit oder einer Alkoholtoleranz, bei der die Alkoholmenge allmählich gesteigert werden muss.

Der gefährliche Konsum liegt jeweils über diesen Grenzwerten. Es ist ein schädigender Gebrauch, wenn trotz auftretender Probleme psychischer, physischer oder sozialer Art (Abmahnung, Kündigung, Trennung) weiter Suchtmittel konsumiert werden.

Für den abhängigen Konsum werden keine Schwellenwerte angesetzt.

Quelle: Qualitätsstandards in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS); Ein Leitfaden für die Praxis, 2. aktualisierte und ergänzte Auflage, Januar 2011

Co-Abhängigkeit

Zur Co-Abhängigkeit habe ich unten auf dieser Seite einen interessanten Artikel von Jens Flassbeck abgedruckt, der im Grunde alles Wissenswerte umfangreich beschreibt. Dort finden Sie auch eine Verlinkung zu einem Selbsttest, den er auf seiner Website veröffentlicht hat.

Interessante Links

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen
Unter „Informationsmaterial“ finden Sie umfangreiche und fundierte Informationen und Broschüren, die kostenlos heruntergeladen und teilweise als Broschüre bestellt werden können.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Auch hier finden Sie umfangreiche und fundierte Informationen und Broschüren, die kostenlos heruntergeladen und teilweise als Broschüre bestellt werden können.

Alkohol? Kenn dein Limit!
Diese Seite lädt ein, den eigenen Konsum einzuschätzen und bietet u. a. einen Alkohol-Selbsttest, einen Online-Promillerechner, eine Körperlandkarte für die Wirkungen von Alkohol und vieles mehr. Reinschauen lohnt sich. Und auch hier finden Sie wertvolle Broschüren unter „Infomaterial“. Diese Broschüren kann ich sehr empfehlen.

Online Selbsthilfe Alkohol
Ein leicht zugängliches Online-Selbsthilfeprogramm für alle, die ihren Alkoholkonsum reduzieren oder völlig beenden möchten. Die Teilnahme erfolgt anonym.

Netzwerk-Selbsthilfe
Ein Selbsthilfe Wegweiser für Bremen und Nordniedersachsen. Unter „Kategorien“ finden Sie mehrere Rubriken zu vielen Themen und die jeweiligen Angebote der Selbsthilfegruppen.

Suchtberatung, Diakonisches Werk des Ev.-luth. Kirchenkreises Osterholz-Scharmbeck
…zur Beratung, Unterstützung und Vermittlung auf dem für Sie richtigen Weg.

Die gängigen Broschüren habe ich in Hambergen vorrätig. Bei Bedarf können Sie sich gern Informationsmaterialen bei mir herausholen.

Betriebliche Suchtkrankenhilfe

Ab Sommer 2014 wird hier eine eigene Rubrik für Betriebe unserer Umgebung entstehen.

Für Ihren Betrieb werde ich Ihnen auf Wunsch sinnvolle und für Sie geeignete  Präventionsmaßnahmen vorstellen, um Sie und Ihre Mitarbeiter zum Beispiel durch Vorträge einerseits zu sensibilisieren, andererseits aber auch über die arbeitsrechtlichen Folgen durch substanzbedingt entstandene arbeitsvertragliche Pflichtverletzungen informieren.

Sollten Sie schon jetzt Gesprächs- und/oder Informationsbedarf haben, scheuen Sie sich nicht, mich dennoch bereits anzusprechen und setzen sich gern mit mir in Verbindung.

Was ist Co-Abhängigkeit?

Co-Abhängigkeit ist ein vielschichtiges individuelles, soziales und gesellschaftliches Phänomen. Co-Abhängigkeit und Sucht sind zwei Seiten ein und desselben sozialen Systems. Die Co-Abhängigkeit kann als die andere Seite der Medaille der Sucht angesehen werden. Da, wo jemand süchtig ist, gibt es immer Angehörige, die verstrickt sind in die Sucht der Person. Sucht ist die Voraussetzung für Co-Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit ist die Voraussetzung für Sucht. Beiden Phänomenen liegt dieselbe Dynamik und derselbe Störungsprozess zugrunde.

Alle Menschen, die einem Süchtigen nahe stehen und helfen wollen, können sich mehr oder weniger verstricken, z.B. Eltern, Partner, Kinder, Freunde, Kollegen oder professionelle Suchthelfer. Analog der Unterscheidung von Genusskonsum, riskantem, schädlichem und abhängigen Konsum kann man verschiedene Formen und Ebenen der Co-Abhängigkeit unterscheiden:

1. typische, aber riskante Erlebens- und Verhaltensweisen auf die Begegnung mit Sucht

2. die problematische Verstrickung

3. das Co-Abhängigkeitssyndrom

Überdies kommt Co-Abhängigkeit nicht selten als Doppeldiagnose in Kombination mit anderen psychischen Störungen vor. Ein besonders gravierender Sonderfall der co-abhängigen Störung betrifft Kinderin suchtbelasteten Familien. Schließlich hat Co-Abhängigkeit eine institutionelle oder gesellschaftliche Ebene: ganze Systeme oder Organisationen können mehr oder weniger co-abhängig strukturiert sein, z.B. Familien, Vereine, Betriebe oder Einrichtungen.

1. Typische Erlebens- und Verhaltensweisen auf die Begegnung mit Sucht

Sucht ist verbunden mit eingeschränkten und stereotypen Verhaltensgewohnheiten. Der Süchtige konsumiert, ist berauscht oder mit der Beschaffung von Rauschmitteln beschäftigt. Das soziale Umfeld wird gewöhnlich im Sinne der süchtigen Ziele und Absichten manipuliert. Auf dieses süchtige Verhaltensmuster reagiert die Umwelt auf typische Art und Weise. Z.B. löst der Konsum und die berauschten Verhaltensweisen Befremden, Peinlichkeit, Scham, Ekel, Ärger und Ohnmacht, aber auch Neugier, Faszination oder den Wunsch, helfen zu wollen, aus. Auf die süchtige Manipulation reagiert man wechselweise mit Hoffnung oder Enttäuschung.

Diese Erlebens- und Verhaltensweisen sind als normal und gesund einzustufen, doch als co-abhängig werden sie bezeichnet, da sie ebenfalls eingeschränkt bzw. unflexibel sind und stets ein Risiko in sich tragen, dass sie zur (stereotypen) Gewohnheit werden und man sich im Kontakt zum Suchtkranken problematisch verstrickt.

2. Die problematische Verstrickung

Das Zusammenleben mit einem Suchtkranken ist eine nicht alltägliche, irrationale und komplexe Belastung. Der nahe Kontakt zu einem Suchtkranken ist eine tägliche emotionale Achterbahnfahrt und ein immenser Stress. Die Angehörigen oder auch Arbeitskollegen und Suchthelfer sind jeden Tag den Unbilden der Sucht ausgesetzt (z.B. psychische und physische Gewalt), sie müssen die Ausfälle des Suchtkranken kompensieren (z.B. Haushalt, Kinder, Arbeit), sich um den Suchtkranken kümmern und die Folgen der Sucht ausbaden (z.B. Schulden, soziale Isolation).

Die betroffenen Angehörigen sind schnell überfordert und verlieren sich im Stress, den Alltag zu bewältigen und dem Suchtkranken zu helfen, die Sucht zu überwinden. Nicht selten kommt hinzu, dass andere Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn wegschauen und die Suchtproblematik bagatellisieren und verleugnen oder – im anderen Extremfall – dem Suchtkranken die ganze Aufmerksamkeit und Zuwendung zukommt. Angehörige und Kinder von Suchtkranken bleiben mit ihrer Not und ihrem Stress häufig allein. Dadurch, dass viele Angehörige aus Scham nicht reden oder die Suchterkrankung verheimlichen, verschärfen sie oftmals noch ihre Notlage und erhalten keinerlei Hilfe.

3. Das Co-Abhängigkeitssyndrom

Wenn die Angehörigen nicht aus ihren Erfahrungen lernen – der Suchtkranke konsumiert trotz aller Bemühungen und Zuwendungen weiter – und Konsequenzen ziehen, wenn sie sich in dem täglichen Auf und Ab des Zusammenlebens mit einem Suchtkranken hilflos verlieren und wenn ihr Erleben und Verhalten selber stark rigide wird, kann sich ein Co-Abhängigkeitssyndrom entwickeln. Das Co-Abhängigkeitssyndrom ist eine verhaltensbezogene Suchtstörung, die durch drei Symptomkomplexe gekennzeichnet ist.

Abhängigkeitsspezifische Symptome:

Im Zentrum des Syndroms steht das Eingenommensein von dem Süchtigen und dem übermäßigen Wunsch, ihn retten und seine Sucht kontrollieren zu wollen. Alles Denken, Fühlen und Handeln dreht sich zwanghaft um den Suchtkranken. Die Trennung vom Suchtkranken löst Unruhe und Ängste aus. Die eigene Person und die eigenen Ziele, Interessen, Aktivitäten und sozialen Kontakte werden der Sorge um den Suchtkranken untergeordnet, vernachlässigt oder aufgegeben. Die Sucht wird bagatellisiert, gerechtfertigt und entschuldigt. Dies kann im Extremfall auch in eine vollständige, annähernd wahnhafte Verleugnung der Sucht umkippen.

Schamkomplex und sozioemotionale Störungen:

Als zweites kardinales Symptom leiden Betroffene an massiven Scham- und Schuldgefühlen. Die Sucht des anderen wird als eigenes Versagen angesehen, den Suchtkranken nicht wirklich zu lieben oder ihm nicht ausreichend zu helfen. Man zweifelt ständig an sich und schämt sich persönlich für die peinlichen Begleiterscheinungen der Sucht. Die betroffene Person fühlt sich für alles verantwortlich. Die Ansprüche an die eigene Person sind extrem hoch, die Ansprüche an den Süchtigen extrem niedrig. Diese Schuld- und Verantwortungsproblematik betrifft im Besonderen Eltern suchtkranker Kinder und Kinder suchtkranker Eltern.

Co-Abhängige sind stets freundlich und höflich und bemühen sich fortwährend, es anderen recht zu machen. Auch wenn die Befindlichkeit zwischen euphorischer Hoffnung und abgrundtiefer Verzweiflung wechselt, wird nach außen der Schein der „heilen Welt“ oder der „glücklichen Familie“ gewahrt. Die betroffene Person gibt vor, zufrieden und gut gelaunt zu sein. Es mangelt an gesunder Aggressivität und Gefühle des Ärgers und der Unzufriedenheit sind unterdrückt. Das Verhalten ist gegenüber vor allem dem Suchtkranken, aber auch anderen Personen stark inkonsequent. In Zuständen äußerster Verzweiflung ausgestoßene Drohungen, z.B. sich zu trennen, werden nie umgesetzt.

Zusätzliche Auffälligkeiten:

Betroffene leiden häufig an weiteren depressiven, ängstlichen, psychosomatischen und traumatischen Beschwerden. Erschöpfung, Freudlosigkeit, Nervosität, vielfältige Ängste, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Misstrauen, Gleichgültigkeit oder Schreckhaftigkeit sind typische Auffälligkeiten. Nicht selten tritt die co-abhängige Störung in Kombination mit weiteren psychischen Störungen auf (Komorbidität), z.B. Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen, Traumafolgestörungen oder Persönlichkeitsstörungen, um die wichtigsten aufzuzählen.

Das Trauma einer Suchtfamilie

Kinder, die in Suchtfamilien aufwachsen, sind täglich einer Reihe von körperlichen, emotionalen, sexuellen, intellektuellen und spirituellen Misshandlungen und Vernachlässigungen ausgesetzt. Auch wenn die Schädigung durch den süchtigen Elternteil gewöhnlich stärker ins Auge fällt, hat das inkonsistente Erziehungsverhalten des co-abhängige Elternteils ebenfalls massive negative Auswirkungen auf das Kind. Das erzieherische Verhalten des co-abhängigen Elternteils ist gewöhnlich durch schuldhafte Verwöhnung und Überversorgung, Vernachlässigung und Alleinlassen, unzureichende Inschutznahme und Inkonsequenz geprägt. In Familie, in denen beiden Eltern süchtig sind, übernehmen andere Familienmitglieder, z.B. Großeltern, ältere Geschwister, oder Freunde die co-abhängige Rolle.

Die suchttraumatisierten Kinder sind durch eine besondere Frühreife, Ernsthaftigkeit, Einsamkeit und Sprachlosigkeit gekennzeichnet. Ihr Eingenommensein ist noch viel stärker und tragischer als das der Erwachsenen, da sie die familiären Suchtbedingungen als normal erfahren. Es fehlt den Kindern ein Bewusstsein eines Alltags ohne Sucht. Ihr rührendes Bemühen, ein braves und liebes Kind zu sein, bezieht sich nicht nur auf den Suchtkranken, sondern möchte auch den co-abhängigen Elternteil unterstützen. So übernehmen die Kinder viel zu früh viel zu viel Verantwortung.

Suchttraumatisierte Kinder leiden häufig unter weiteren vielfältigen Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen: Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörung, Mutismus, Bettnässen, akute Traumatisierung, Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen, soziale Isolation, psychomotorische Auffälligkeiten, kognitive Entwicklungsbeeinträchtigungen etc. Viele suchttraumatisierte Kinder werden fehldiagnostiziert und fehlbehandelt, z.B. als ADHS-Störung. Außerdem haben Kinder, die in Suchtfamilien aufwachsen, ein vielfach erhöhtes Risiko, später als Erwachsene selber ein Co-Abhängigkeitssyndrom, eine Suchterkrankung oder andere psychische Störungen zu entwickeln.

Ursachen der Co-Abhängigkeit

Co-Abhängigkeit ist ein komplexes Phänomen und die Genese ist ebenfalls nur multifaktoriell zu verstehen. Folgende Bedingungen können einer Co-Abhängigkeit zugrunde liegen:

Stressthese: Das Zusammenleben mit einem suchtkranken Menschen ist eine enorme Belastung. Dieser Stress kann unspezifisch eine psychosoziale Fehlentwicklung bedingen, z.B. Depressionen, Ängste, Anpassungsstörungen oder psychosomatische Störungen, oder spezifisch eine co-abhängige Störung auslösen.

Gender: Mehrheitlich sind Frauen von Co-Abhängigkeit betroffen. Die gesellschaftliche Rolle der Frau, die eher durch Mitgefühl und Fürsorge gekennzeichnet ist, scheint eine Disposition für die co-abhängige Hilfe und Selbstaufgabe zu sein.

Suchtfamilie: Suchtkranke Eltern sind ein Risikofaktor, später mit einem suchtkranken Partner in der co-abhängigen Rolle zu verbleiben. Dies trifft nur auf Mädchen, nicht jedoch auf Jungen zu. Jungen sind eher gefährdet, später suchtkrank zu werden.

Persönlichkeitsdisposition: Personen mit hohen sozialen Ansprüchen und Idealen in Kombination mit einer starken persönlichen Unsicherheit bzw. einer Störung des Selbstwertgefühls scheinen besonders für Co-Abhängigkeit anfällig zu sein. Die tägliche Bestätigung, moralisch besser als der Suchtkranke zu sein und vom Suchtkranken gebraucht zu werden, kompensiert das schwache Selbstvertrauen. Diese co-abhängige Ersatzbefriedigung ist analog dem süchtigen Kick oder Rausch zu werten.

Beliebigkeit der abhängigen Rollenverteilung: Co-abhängig verstrickte Menschen sind ebenso gefährdet, eine Sucht zu entwickeln, wie auch ehemalige Suchtkranke ein Risiko haben, die Sucht co-abhängig zu verlagern.

Die institutionelle Co-Abhängigkeit

Sucht ist immer ein soziales System. Auch ganze Familien, Gruppen, Systeme, Organisationen und Institutionen können sich co-abhängig verstricken und strukturieren. In einer Arbeitsgruppe z.B., die lange Jahre einen Süchtigen unter sich duldet, dies nicht oder nur unzureichend zum Thema macht und die eingeschränkte Arbeitsleistung des Süchtigen vertuscht und ausgleicht, sind nicht nur die einzelnen Mitarbeiter persönlich mehr oder weniger verstrickt, vielmehr können sich co-abhängige Strukturen bilden. Kommunikation, Zusammenarbeit und Abläufe sind durch die Sucht, deren Tabuisierung und Verleugnung und die co-abhängige Verstrickung geprägt und eingeschränkt. Selbst nach Entfernen des süchtigen Symptomträgers bestehen die co-abhängigen Strukturen fort und wirken sich weiter negativ auf Arbeitsklima und -leistung aus. Gewöhnlich wird ein neuer Symptomträger eingesetzt. Dieser kann ebenfalls süchtig sein oder aber auch an einer anderen psychosozialen Problematik, z.B. Depression, leiden.

Der Artikel stammt von Jens Flassbeck. Die Quelle und Literaturangaben für diesen Artikel finden Sie hier.  Stand 26.01.2014

Der Selbsttest von Jens Flassbeck.

Einen weiteren Selbsttest bietet auch das Blaue Kreuz.

Ausblick…

…meine Ideen und Visionen für „SaMe4you“ existieren bereits in meinen Gedanken und werden sobald als möglich in für Sie lesbare Worte gefasst.